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Bei Lackieranlagen Lackierkabinen- und Trocknungszeiten verkürzen

Inhaber von Karosserie- und Lackierbetrieben müssen ihren Betrieb wirtschaftlich und wettbewerbs­fähig halten. Deshalb gilt es Trocknungs- und Kabinenzeiten zu verkürzen. Ein Schlüssel zum Erfolg liegt darin, Prozesse zu optimieren und verfügbare Technik – insbesondere bei der Trocknung – intelligent zu nutzen.

Traditionelle Lackier- und Trocknungskabinen gehören zur Standardausrüstung jedes Karosserie- und Lackierbetriebes. Der Trocknungsprozess erfolgt durch Erwärmung der Kabinenluft. Diese Technologie hat sich seit  Jahrzehnten bewährt, hat aber auch im Vergleich zu anderen Trocknungsmethoden nicht unwesentliche Nachteile.

Unbestritten ist, dass die Trocknung durch Infrarot (IR) wesentlich kostengünstiger als die gewohnte Lufttrocknung ist. Je nach Anwendung sprechen Hersteller von Kosteneinsparungen von 50 % und mehr. Der Vorteil der Infrarot-Trocknung lässt sich auch gut nachvollziehen.

Bei der traditionellen Trocknung muss die gesamte Luft in einer relativ großen Lackierkabine permanent erwärmt bzw. warm gehalten werden, obwohl eigentlich nur eine kleine reparaturlackierte Fläche an einem Fahrzeug oder einem Fahrzeugteil getrocknet werden muss.

IR-Trocknung in Lackierkabinen und in der Lackiertechnik

Infrarot-Trocknung erwärmt weder die Umgebungs-Luft der gesamten Kabine noch das gesamte Fahrzeug. Die uns von der natürlichen Sonnenstrahlung bekannten künstlich erzeugten Infrarot-Strahlen erwärmen ausschließlich die lackierte Fläche. Diese konzentrierte punktgenaue Trocknung ergibt erhebliche Energieeinsparungen.

Traditionelle Lackier- und Trocknungskabinen benötigen vor und nach einer Trocknung Zeit für das Aufheizen bzw. Abkühlen und den Austausch der benötigten Luftmengen. Dadurch ist die tägliche Anzahl der möglichen Lackier- und Trocknungsprozesse pro Lackierkabine begrenzt. Bei der IR-Trocknung entfallen diese Wartezeiten. Der Fahrzeug- und Teile-Durchsatz kann wesentlich erhöht werden.

Trotz der vielen Vorteile, die Infrarot-Trocknung nachweislich bringt, kann und soll ein bestehender Karosserie- und Lackierbetrieb natürlich nicht plötzlich seine bestehenden klassischen Lackier- und Trocknungskabinen abbauen und komplett auf neue Technologien umsteigen.

Noch gibt es in Deutschland keine komplett auf IR-Trocknung basierenden IR-Lackierkabinen. Aber es gibt die Möglichkeit, die IR-Technik bereits heute in traditionell ausgestatteten Betrieben erfolgreich zu nutzen.

Lackierkabine mit IR-Portal-Trockner

Ein Weg ist, in seine bestehende Kombi-Lackierkabine bzw. in seinen Trockner zusätzlich einen IR-Portaltrockner zu integrieren. Dadurch kann der Durchsatz in einem bestehenden Betrieb erheblich erhöht werden. Das ist besonders interessant, wenn im eigenen Betrieb kein Platz für Kapazitätserweitungen durch weitere Lackierkabinen und Trockner gegeben ist. Viele Betriebe haben Ihre Kapazitätsgrenzen erreicht, müssen mehrschichtig arbeiten oder auf Aufträge verzichten. Ein zusätzlich integrierter IR-Portaltrockner kann dieses Problem lösen.

Lackierkabinen-Hersteller wie SEHON beschäftigen sich schon seit vielen Jahren mit energie- und prozessoptimierten Lackieranlagen und –technik. Aktuell werden IR-Portaltrockner zusätzlich sowohl beim Neubau als auch bei der Modernisierung in Lackierbetriebe eingebaut.

Eine andere Alternative sind die von SEHON entwickelten Multifunktions-Arbeitsplätze, die seit Jahren erfolgreich in Betrieben zum Einsatz kommen und Infrarot-Trocknung nutzen. Diese Arbeitsplätze führen ebenfalls zu enormen Verkürzungen der Trocknungs- und Kabinenzeiten.

Im Grunde und vereinfacht dargestellt sind diese Multifunktions-Arbeitsplätze nichts anderes als geschlossene Lackierkabinen mit vollautomatisch gesteuerten Trocknungsprozess über einen IR-Halbbogen. Aber diese Technologie-Lösung geht noch einen Schritt weiter.

In den Multifunktions-Kabinen können auch alle Aufgaben, für die normalerweise ein separater Vorbereitungsplatz notwendig ist, erledigt werden. Dadurch ergibt sich ein All-in-One-Arbeitsplatz: Von der Vorbereitung über die Lackierung bis hin zur schnellen Trocknung an ein und derselben Stelle.

Diese Technologie nutzt also nicht nur die Kosten- und Zeitvorteile der IR-Trocknung sondern bringt zusätzlich mehr Effektivität durch Prozessoptimierung. Das aufwändige und zeitintensive Hin- und Herrangieren von Fahrzeugen zwischen den einzelnen Prozess-Schritten entfällt bei Multifunktions-Kabinen. Diese energie- und prozess-optimierte Lackiertechnologie kann laut Hersteller im Vergleich zur traditionellen Methodik bis zu 80 % der sonst anfallenden Kosten sparen.

In größeren durchsatz- und mengenabhängigen Betrieben kommen daher neben klassischen kombinierten Lackier-/Trockner-Kabinen auch mehrere parallel angeordnete Multi-Arbeitsplätze zum Einsatz. Dabei muss nicht für jeden dieser Arbeitsplätze jeweils ein IR-Bogen für die Trocknung montiert werden. Ein einziger IR-Bogen versorgt alle Multi-Arbeitsplätze und wird über die Decke vollautomatisch zu dem Arbeitsplatz geführt, bei dem die Vorbereitung und Lackierung erfolgt ist und an dem nun getrocknet werden soll.

Die meisten Betriebe nutzen bereits kleine mobile IR-Trockner im Vorbereitungsbereich und bei Spotrepair. Wenn man über Reduzierung von Trocknungs- und Kabinenzeiten oder Kapazitäts-Erweiterungen nachdenkt, führt kaum ein Weg an intelligenten Einsatz der Infrarot-Technik im größeren Umfang vorbei z. B. durch IR-Portal-Trockner oder Multifunktions-Kabinen.

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